MotoGP Valencia


In Valencia beendete das Team Suzuki Ecstar die MotoGP Saison 2017 mit zwei Plätzen in den Top Ten. Alex Rins fuhr auf Rang 4 durchs Ziel. Andrea Iannone erreichte beim letzten Rennen des Jahres Platz 6.




Das letzte Rennen der MotoGP Saison 2017 im spanischen Valencia lief schon am Samstag hervorragend für das Team Suzuki Ecstar. Beide Fahrer steigerten sich von Training zu Training und konnten schließlich auch in der Qualifikation überzeugen. Andrea Iannone profitierte von zahlreichen Verbesserungen am Setup der Suzuki GSX-RR und sicherte sich mit einer Zeit von 1'30.399 Minuten einen Startplatz in der ersten Reihe. Alex Rins drehte ebenfalls viele schnelle Runden und qualifizierte sich in den Top Ten.

Auch im Warm-up am Sonntagmorgen präsentierten sich die Suzuki Asse in Topform und belegten die Plätze 2 und 3. Rins kam von Startplatz 10 zwar nicht optimal ins Rennen, doch der Spanier pushte von der ersten Runde an, arbeitete sich kontinuierlich nach vorne und erkämpfte sich schließlich mit Rang 4 sein bestes Resultat der Saison. "Ein kleiner Fehler am Start hat mich noch weiter zurück geworfen", räumte Rins ein. "Ich musste also von Beginn an richtig Druck machen. Das hat jedoch gut geklappt und ich denke Rang 4 ist ein wirklich gutes Ergebnis, um die Saison ordentlich abzuschließen."

Teamkollege Iannone hatte hingegen einen tollen Start und konnte von Beginn an in der Spitzengruppe mitfahren. Der Italiener kämpfte jedoch mit zunehmender Renndistanz mit nachlassendem Grip am Vorderreifen und musste deshalb sein Tempo etwas drosseln. "Ich konnte auf der Bremse leider nicht mehr ans Limit gehen", schilderte Iannone die Probleme. "Das bedeutet auf diesem Level, dass du jede Runde drei oder vier Zehntel verlierst. Trotzdem konnte ich das Rennen lediglich 14 Sekunden hinter dem Sieger beenden. Das ist nicht schlecht und belegt, dass wir uns in den letzten Wochen enorm steigern konnten."

Auch Teamchef Davide Brivio konnte ein positives Fazit vom letzten Rennen ziehen. "Unseren Auftritt hier kann man durchaus als gelungen Saisonabschluss bezeichnen", betont der Italiener. "Es war kein leichtes Jahr für uns, aber in den letzten fünf oder sechs Rennen sind wir deutlich stärker geworden. Seit dem Grand Prix in Japan haben wir das gezeigt, wozu wir eigentlich schon die ganze Saison fähig gewesen wären. Ein großer Dank an alle im Team für den guten Spirit und den unermüdlichen Einsatz! Es ist nicht einfach, wenn die Dinge nicht laufen wie erhofft, aber wir sind ruhig und fokussiert geblieben und haben auf den richtigen Weg zurück gefunden. Diese positive Energie werden wir nun mit in die neue Saison nehmen."

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